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Rezension | Fallen Kingdom - Gestohlenes Erbe | Dana Müller-Braun



KLAPPENTEXT

In Jaraskai herrschen seit jeher die Fürsten der sieben Todsünden. Nur ein Fürstentum – das Reich der Wahrheit – wurde geschaffen, um ihre Macht einzudämmen. Als dieses angegriffen wird, ist es Naviens Pflicht, ihre jüngere Schwester zu schützen. Denn als Heroe von dämonischem Blut muss sie ihr Leben für das der Thronerbin geben. Ohne zu wissen, welcher der Fürsten den Putsch geplant hat, gibt sie sich als Prinzessin aus und verhilft so ihrer Schwester zur Flucht. Doch ausgerechnet einer der Fürsten bringt nicht nur Naviens Herz, sondern auch ihre Pläne aus dem Takt. Denn der hochmütige Liran scheint ihre wahre Identität zu kennen …



MEINUNG

Wenn ich meine Meinung in einen Satz packen müsste, dann wäre es folgender: Dieser Reihenauftakt kann sich sehen lassen!


Weil Menschen gerne mal oberflächlich sind, fangen wir einfach mal beim Cover an. Ich finde es ist eins der schönsten Cover, die aktuell auf den Markt geworfen werden. Die Geschichte wird als düster und sexy angepriesen und ich finde auch, dass das Cover sehr sinnlich ist.


Das Setting mit den verschiedenen Fürstentümern, die jeweils von einer Todsünde, bzw. einem Vertreter der Todsünden regiert werden, mag hier und da an die »Kingdom of the Wicked« Reihe erinnern (so ging es mir beim Lesen des Klappentextes auf jeden Fall!), aber die Geschichte hier entwickelt sich in eine völlig andere Richtung. Mal nebenbei gesagt, mit o.g. Reihe verglichen zu werden, find ich schon sehr nice, weil sie auch klasse war, just sayin. Weil die Todsünden noch nicht reichen, werden einfach mal noch die Erzengel eingeworfen. Zeitweise haben sie mich etwas verwirrt, weil ich ihr Handeln nicht immer nachvollziehen konnte.


Die Tatsache, dass im Prolog bereits Charaktere erwähnt werden, die zunächst gar nicht in der eigentlichen Geschichte vorkommen, hat mich von Anfang an neugierig gemacht. Was hat es mit ihnen auf sich oder soll es tatsächlich nur um Protagonistin Navien gehen? Wir werden es erfahren.


Anfangs hat es 3-4 Kapitel gedauert, bis ich alle Namen den Fürstenhäusern zuordnen konnte und auch bis ich wusste, wer Nachkommen der Häuser und wer deren Heroen sind. Das ist nämlich der besondere Kniff der Geschichte. Es werden immer zwei Kinder nacheinander geboren, die auch immer dem gleichen Geschlecht angehören. Das erste ist ein dämonisches Kind, das zum Heroen des zweiten Kindes wird und dieses auf Lebzeit mit dem eigenen Leben beschützen soll. Die beiden verbindet ein starkes Band und stirbt der eine, geht es dem andern richtig schlecht.


Naviens Schwester Avi lernen wir gleich zu Beginn kennen und mein erster Eindruck war nicht ganz so positiv. Sie war furchtbar anstrengend und verjammert und hatte klare Primrose Aberdeen Vibes. Im Laufe der Story erfahren wir noch viel mehr von ihr, aber mein liebster Charakter wird sie wohl nicht mehr werden.


Ein Charakter allerdings war mein klares Highlight: Wirbel. Wie oft habe ich mich bitte über sie amüsiert. "Mich dürfte er auch kneten." sage ich nur. Fand es voll schön, dass Navien in ihr eine Freundin und Vertraute gefunden hat, auch wenn sie manchmal echt noch wie ein kleines Kind ist. Aber das hat sie auch sehr sympathisch gemacht.


Nach diesem Ende kann ich es kaum erwarten, den zweiten Band in Händen halten zu können!


FAZIT

Ein mega Reihenauftakt. Ich will mehr!



Titel: Fallen Kingdom - Gestohlenes Erbe

Autor*in: Dana Müller-Braun

Herausgeber: Carlsen Verlag

Seiten: 384

Preis: 15,00€


5 von 5 Sterne


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

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