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Kopie von Rezension | Until we shatter | Kate Dylan

  • canis-minor-art
  • vor 14 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit


KLAPPENTEXT

Cemmy ist ein Halbschatten und wird von zwei Seiten gejagt: von der Kirche wegen ihrer magischen Kräfte, und vom Rat der Schatten, weil sie Macht aus der Schattenwelt zieht, dem Grau, das am Rand der Stadt lauert. Sie schlägt sich als Diebin durch, bis sie in eine Falle tappt und gezwungen ist, einen Deal mit einem Schattenrebellen einzugehen. Gemeinsam mit Chase – attraktiv, gefährlich und undurchschaubar – soll sich Cemmy ins Grau wagen und ein mächtiges Relikt stehlen. Gefangen zwischen zwei Welten, Schatten und Licht, Lügen und Geheimnissen, muss Cemmy ihre Angst vor dem Grau überwinden, die Mission überleben... und sich nicht von Chaseʼ silbernen Augen ablenken lassen.



MEINUNG

»Finding my wings« ist das erste Buch von Cassidy Cane, das ich gelesen habe. Eine klassische Right Person - Wrong Time, was mich sowieso immer an der Tränendrüse erwischt.


Ich war von der ersten Seite an total drin in der Geschichte. Der Schreibstil ist super angenehm und flüssig, man kommt schnell in die Geschichte und bleibt auch dort. Die zwei Hauptcharaktere Melly und Henrik haben mir richtig gut gefallen, weil man beide Seiten und Gefühle intensiv miterlebt. Gerade Mellys Entwicklung fand ich unglaublich schön. Ihre Trauer war spürbar und teilweise echt herzzerreißend (Taschentücher sind keine schlechte Idee), aber zu sehen, wie sie langsam wieder zu sich selbst findet, war einfach besonders.


Mellys Entwicklung war für mich etwas ganz Besonderes. Ihre Trauer um ihre Mutter ist greifbar und stellenweise wirklich herzzerreißend – Taschentücher sollte man definitiv bereithalten. Gleichzeitig war es unglaublich schön zu beobachten, wie sie Schritt für Schritt lernt, für sich selbst einzustehen und ihren eigenen Weg zu gehen. In vielem habe ich mich selbst wiedergefunden, nicht nur in ihren inneren Kämpfen, sondern auch in dem Beruf, der sie durch die Welt führt.


Die Liebesgeschichte bringt durch die Fernbeziehung eine besondere Dynamik mit sich, die ich so bisher kaum gelesen habe. Die lustigen, aber auch spicy Chats und Telefonate haben der Geschichte Leichtigkeit verliehen, und die spürbare Tension zwischen den beiden hat mir sehr gefallen. Das Verlieben ging mir stellenweise zwar etwas zu schnell, und ich war mir nicht sicher, ob es notwendig war, dass beide sich zunächst von vorherigen Partner*innen trennen mussten, bevor die eigentliche Handlung Fahrt aufnimmt. Besonders Henriks Hintergrundgeschichte hat mich emotional nicht ganz so abgeholt. Auch der Anteil an Spice wäre in dem Umfang jetzt nicht notwendig gewesen, aber ich verstehe, dass ab und zu die Traurigkeit auch mal aufgelockert werden muss.


Auch hat es wieder einmal ein Sidekick geschafft, mein Herz für sich zu gewinnen: Henriks bester Freund Tarig. Sollte es jemals seine eigene Geschichte geben, bin ich sofort dabei. Auch Mellys Vater, ihre Chefin und die liebevolle Einbindung der Katze haben der Geschichte Wärme verliehen. Bei Mellys Exfreund und Henriks (Ex-)Frau hingegen konnte ich nur den Kopf schütteln.


Mit dem Wissen, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten basiert, hatte das Ganze für mich noch einmal eine besondere Intensität.



FAZIT

Ein berührender Roman über Trauer, Mut zur Veränderung und das Wiederfinden der eigenen Träume. Emotional, lebensnah und voller Herz.



Titel: Finding my wings

Autor*in: Cassidy Cane

Herausgeber: heartlines

Seiten: 480

Preis: 18,00€


4 von 5 Sterne


Danke für das Rezensionsexemplar!


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