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Rezension | Yadriel und Julian - Cemetery Boys | Aidan Thomas



KLAPPENTEXT

Ein paar Tage vor dem Tag der Toten will Yadriel endlich beweisen, dass er ein brujo ist. Alle in seiner Familie können heilen oder Geister beschwören, aber weil Yadriel trans ist, verwehren sie ihm das Ritual, bei dem ihm Santa Muerte seine Kräfte verleiht. Mit der Hilfe seiner Cousine und besten Freundin Maritza schafft er es allein. Doch bei seiner ersten Beschwörung geht etwas schief und der falsche Geist steht vor ihm: Julian, der Bad Boy seiner Highschool, ist weit davon entfernt, bereitwillig ins Reich der Toten überzutreten. Mit Yadriels Hilfe will er herausfinden, wie er gestorben ist. Und je mehr Zeit sie gemeinsam verbringen, desto weniger will auch Yadriel, dass Julian geht.


MEINUNG

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover liebe! Sorry, aber manchmal muss man auch oberflächlich sein. Die englische Ausgabe hat mir schon gut gefallen, aber das deutsche Cover übertrifft es. Man findet neben den bekannten Totenköpfen auch einige Symbole darauf, die auf den Inhalt der Geschichte hinweisen.


Als Fan der "Tag der Toten" Thematik war dieses Buch dann auch inhaltlich genau mein Geschmack. Seit dem Diney Film »Coco« kann sich vermutlich jeder grob vorstellen, wie die Bemalungen, etc. aussehen. Aber es geht nicht nur darum, nein, die Geschichte deckt eine vielfältige Anzahl an Themen ab, was es mir schwer gemacht hat, es in meinem Bücherregal einzusortieren. Es ist kein klassisches Fantasy, aber auch kein Thriller, auch wenn es Elemente aus beiden Genren aufweist. Final bin ich zu dem Entschluss gekommen, es als Jugendbuch zu betiteln. First world problems nennt sich das glaub ich.

Dass es eine LGBTQ+ Geschichte ist war für mich herrlich erfrischend, weil ich finde, dass es immer noch viel zu wenig Bücher in dieser Richtung gibt, was es auch heutzutage immer noch als "andersartig" erscheinen lässt. Dabei ist Liebe doch einfach Liebe. Hoffentlich kommt das bald in den Köpfen der Menschen an!


Dass zwischendurch immer mal spanische Zitate oder Aussagen durchblitzen, hat der Geschichte einen lockeren Touch verliehen.


Die Charaktere sind so wundervoll ausgearbeitet. Besonders Yadriel hat mein Herz im Sturm erobert! Ein Junge, der seinen Platz in der Gesellschaft sucht und immer das Gute in den Menschen sieht. Wie kann man ihn nicht lieben? Die Ablehnung, die ihm entgegenschlägt, hat mir in vielen Szenen echt das Herz gebrochen. Aber der Autor konnte es gott sei dank immer wieder heilen.

Auch zeigt uns der Autor mit der Geschichte von Yadriel und Julian, dass Gegensätze manchmal eben doch anziehen. Denn sind wir mal ehrlich... unterschiedlicher hätten die beiden wirklich nicht sein können.


Den halben Stern Abzug gab es dafür, dass einiges für mich persönlich doch sehr vorhersehbar war und ich mir etwas Überraschendes gewünscht hätte.



FAZIT

Die Geschichte zwischen den Jungs war einfach so schön mitzuverfolgen ♥


Titel: Yadriel & Julian - Cementery Boys

Autor*in: Aidan Thomas

Verlag: Dragonfly Verlag

Seiten: 400

Preis: 18,00€

LINK ZUM BUCH


4,5 von 5 Sternen


Danke ans Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

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