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Rezension | Das Lied des Bruders | T. J. Klune

  • canis-minor-art
  • vor 6 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit


KLAPPENTEXT

Um sich auf die Suche nach dem Mann zu machen, der ein großes Loch in seinem Herzen hinterlassen hat, verlässt Werwolf Carter Bennett die Geborgenheit seines Rudels. Doch die Einsamkeit setzt Carter stärker zu als er jemals gedacht hätte, und mehr als einmal ist er kurz davor, den Verstand zu verlieren. Je näher er seinem Ziel Gavin Livingstone kommt, desto tiefer dringt er in die geheimnisvolle Geschichte seines Rudels vor. Eine Geschichte, die eng mit der der Familie Livingstone verbunden ist. Hat Carters und Gavins Liebe eine Chance oder müssen die beiden für die Vergehen ihrer Väter bezahlen?



MEINUNG

»Das Lied des Bruders« ist der vierte und finale Band der »Green Greek« Reihe von T. J. Klune und verbindet Urban Fantasy mit einer emotionalen Liebesgeschichte.


Im Mittelpunkt der Handlung steht Carter Bennett, ein Werwolf aus dem Green-Creek-Rudel. Nachdem er sein Rudel verlassen hat, begibt er sich auf eine gefährliche Reise, um Gavin Livingstone zu finden, den Mann, den er liebt. Dabei muss Carter nicht nur zahlreiche Hindernisse überwinden, sondern auch mehr über die Vergangenheit seines Rudels und die Verbindung zwischen seiner Familie und den Livingstones herausfinden. Die Geschichte zeigt, wie stark Loyalität, Liebe und Zusammenhalt sein können, selbst wenn große Konflikte und alte Feindschaften im Weg stehen.


Der Roman zeichnet sich vor allem durch seine sehr emotionale Erzählweise aus. T. J. Klune legt großen Wert auf die Entwicklung seiner Figuren und beschreibt ihre Gefühle und inneren Konflikte ausführlich. Das ist mir in jedem seiner Bücher bisher ins Auge gesprungen. Besonders Carter wird als vielschichtiger Charakter dargestellt, der zwischen Angst, Hoffnung und Loyalität hin- und hergerissen ist. Ein zentrales Thema des Buches ist außerdem die Bedeutung von Familie. Dabei geht es nicht nur um die Familie, in die man hineingeboren wird, sondern auch um die Menschen, die einen unterstützen und zu einem stehen. Hello »Found Family« Trope.


Die Mischung aus Fantasy-Elementen, wie Werwölfen und übernatürlichen Kräften, und einer queeren Liebesgeschichte macht den Roman meiner Meinung nach besonders interessant. Gleichzeitig gibt es auch einige Kritikpunkte. Da es sich um den letzten Teil einer Reihe handelt, kann die Handlung schwer verständlich sein, wenn sie die vorherigen Bände nicht kennen. In der Reihe wird wegen diesem starken Charakterbuilding nämlich genau auf den Entwicklungen der Personen in den Vorgängerbänden aufgebaut. Ich muss sagen, dass ich die Geschichte gern gelesen habe, aber manche Szenen waren schon sehr dramatisch oder etwas langatmig. Man hätte die Geschichte von Carter und Gavin auch auf weniger als 600 Seiten bekommen meiner Meinung nach.



FAZIT

Das Finale bildet einen emotionalen Abschluss der Green-Creek-Reihe. Das Buch richtet sich vor allem an Leserinnen und Leser, die Fantasy-Geschichten mit starken Charakteren, intensiven Gefühlen und Themen wie Freundschaft, Loyalität und Liebe mögen.



Titel: Das Lied des Bruders

Autor*in: T. J. Klune

Herausgeber: HEYNE

Seiten: 624

Preis: 18,00€


4 von 5 Sterne


Danke für das Rezensionsexemplar!

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