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Rezension | Cold Case Academy - Ein mörderisches Spiel | Jennifer Lynn Barnes




KLAPPENTEXT

Die 17-jährige Cassie kann andere Menschen lesen wie ein Buch – absolut nichts bleibt ihr verborgen. Als eines Tages ein mysteriöser junger Mann bei ihr auftaucht, behauptet, beim FBI zu sein, und sie zu einem Gespräch einlädt, hält sie das zunächst für einen schlechten Scherz. Aber ihre besondere Begabung hat sie zur Anwärterin für einen Platz in der »Cold Case Academy« gemacht. Und so findet sich Cassie kurz darauf in einem Eliteausbildungsprogramm für junge Profiler wieder – unter lauter ähnlich Hochbegabten, wie sie selbst eine ist. Doch dann stoßen sie und ihr Team auf Geheimnisse aus der Vergangenheit, die sie alle in tödliche Gefahr bringen...



MEINUNG

Zuerst muss ich erwähnen, dass ich im Vorfeld etwas völlig anderes von dem Buch erwartet hatte. Das war in diesem Fall aber keinesfalls negativ, ich hab das Buch sehr gerne gelesen und die Story konnte mich auch überzeugen.

Die Reihe wurde bereits 2014 veröffentlicht und ist somit quasi eine Neuauflage mit neuem Cover. Damals hab ich sie definitiv nicht auf dem Schirm gehabt, bzw. habe ich vor dem Neurelease auch nichts davon gehört. Man liest sofort raus, dass es von der Autorin geschrieben wurde, weil ich finde, dass sie einen sehr prägnanten Schreibstil hat, aber man merkt auch, dass die Bücher vor »The Inheritance Games« geschrieben wurde. Man entwickelt sich ja mit der Zeit als Autor auch weiter.


Wir schlüpfen in die Gedankenwelt und das Handeln von gleich zwei Protagonisten. Zum einen wäre das unsere Protagonistin Cassandra aka Cassie, die vom FBI aufgespürt und zum geheimen Ausbildungsprogramm, der Cold Case Academy, eingeladen wird. Zum andern wäre da, ganz untypisch nicht die Sicht des männlichen Protagonisten, nein, es ist die Sicht des Mörders, was ich total creepy und faszinierend fand.


Cassie's Mutter wurde vor 5 Jahren ermordet und insgeheim erhofft sie sich von dem Programm, dass sie durch ihr gegebenes Talent fürs Profilen, andere vor diesem Schicksal bewahren kann. Die 5 Studenten der Akademie sollen nämlich an den sogenannten Cold Cases arbeiten. Sprich Fälle, die nie gelöst werden konnten.

An ihrer Seite sind da Michael, der anhand von Gestik und Mimik sämtliche deiner Emotionen deuten kann, Lia, die ein wandelnder Lügendetektor ist, Sloane, die dir sämtliche Statistiken runterrattern kann und Dean, der ebenfalls ein Profi-Profiler ist.


Die Lovestory in Form eines Love-Triangle rund um Cassie, Michael und Dean hätte ich persönlich nicht gebraucht. Sie hat mich emotional auch nicht berührt. Das lag meiner Meinung nach auch an der Länge des Buches. Da es nur knapp 270 Seiten vorweist, hat man als Leser kaum die Möglichkeit eine tiefe Bindung zu den Charakteren aufzubauen, weswegen sie für mich hier und da etwas blass erschienen. Auch was die Spannung angeht, lässt sich in der kurzen Spanne nichts weltenerschütterndes aufbauen.

Insgesamt fand ich die Geschichte gut umgesetzt und ich habe sie gern gelesen und mit gerätselt. Aber ein paar mehr Seiten und mehr Ausbau wäre dennoch wünschenswert gewesen.


Eine Sache gab es jedoch, die mich arg gestresst hat. Agentin Lacey Locke. Was ist das bitte für ein Name? :)))



FAZIT

Für bisschen Spannung zwischendurch okay, aber kein Buch, das mich langfristig beschäftigt.



Titel: Cold Case Academy - Ein mörderisches Spiel

Autor*in: Jennifer Lynn Barnes

Herausgeber: CBT

Seiten: 272

Preis: 14,00€


4 von 5 Sterne


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!


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